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10.09.2021

Radlerwallfahrt führte nach Maria Vesperbild und St. Michael in Violau - Sonne nicht nur bei der Mittagspause

Jährlich führt der DJK Diözesanverband Eichstätt unter Leitung von Werner Mederer die sehr beliebt gewordene Radlerwallfahrt durch. Auch dieses Mal nahmen wieder rund 50 gut gelaunte Teilnehmer aus nah und fern an der Wallfahrt teil. (Foto: DJK)

Eichstätt/Roth/Günzburg Die Radlerwallfahrt des DJK- Diözesanverbandes Eichstätt führte dieses Jahr zu den schwäbischen Wallfahrtskirchen Maria Vesperbild und St. Michael in Violau. Start und Zielpunkt war wieder der Bahnhof in Roth. Auch dieses Jahr nahmen wieder Radfahrer aus den verschiedenen DJK-Vereinen und auch Nicht-DJKler zu der beliebten und traditionellen Radlerwallfahrt auf dem "Drahtesel" teil. Die ca. 50 sportlichen Wallfahrer machten sich zunächst mit dem Reisebus über Donauwörth und Augsburg zum Wallfahrtsort Maria Vesperbild bei Ziemetshausen im Landkreis Günzburg auf. Geistige Impulse sowie gemütliches Vespern in der Gemeinschaft gehören zur festen Tagesordnung der Radlerwallfahrt des DJK Diözesanverbandes Eichstätt. Erfreulicherweise konnte das Organisationsteam mit Werner Mederer als Leiter der Radlerwallfahrt einige neue Teilnehmer begrüßen.

Jährlich pilgern über 400.000 Pilger und Kirchenbesucher zur Wallfahrtskirche Maria Vesperbild. Aufgrund von Renovierungsarbeiten war die Kirche abgesperrt. Dennoch ragte die Kirche in der Landschaft malerisch hervor, so dass auch der Anblick des Gotteshauses im Freien alleinig eine Augenweide für alle Beteiligten war. Nach einer geistlichen Einstimmung an der Fatimagrotte bei der Kirche Maria Vesperbild ging es weitgehend auf dem Zusamradweg zur sehr beeindruckenden barocken Wallfahrtskirche St. Michael in Violau, einem Ortsteil von Altenmünster im Landkreis Augsburg. Die katholische Pfarr- und Wallfahrtskirche zählt zu den geschützten Baudenkmälern in Bayern.

Nach einer gemeinsamen Andacht erreichte die sportliche Radlergruppe schon bald das Mittagsziel: das Bräustüble in Altenmünster. Die spirituelle Begleitung übernahm auch bei dieser Radlerwallfahrt Pfarrer Richard Hermann, geistlicher Beirat des DJK Diözesanverbandes Eichstätt. Die Stationen und auch der Sonntagsgottesdienst des folgenden Tages in Gundelsheim waren geprägt vom Ausspruch Jesu im Markus-Evangelium „Effata - Öffne dich!“, der Heilung der Taubstummen und der Bedeutung des Sprechens und Hörens im christlichen Leben.

Die beiden Tage boten mit einem hervorragenden sonnigen Wetter optimale Rahmenbedingungen. Am frühen Abend in Donauwörth angekommen, konnten sich die Wallfahrer zunächst in der Abendandacht der Heilig-Kreuz-Kirche sammeln und etwas zur Ruhe kommen. Nach einem kleinen Rundgang in der historischen Altstadt und dem Abendessen bei gemütlicher Runde im Gasthaus Goldener Hirsch klang der erste Wallfahrtstag langsam aus.

Nachdem die 67 km am Samstag meist eben oder bergab verliefen, starteten die Radler am frühen Sonntagmorgen zu einer sportlich etwas anspruchsvolleren Etappe nach Monheim. Hier konnten die Wallfahrer während der interessanten Kirchenführung etwas durchatmen, bevor es nach einem weiteren Anstieg recht entspannt über Weilheim, dem idyllischen Möhrenbachradweg folgend nach Dietfurt zum „Ent`n- Wirt“ ging.

In der Kirche „St. Ulrich“ in Gundelsheim feierten die Teilnehmer den Sonntagsgottesdienst. Nach der Mittagspause verlief die Tour gemächlich entlang der Altmühl nach Treuchtlingen vorbei am Karlsgraben nach Weißenburg. Bis zur Kaffeepause in Ettenstatt waren nun einige Steigungen zu überwinden. Unterhalb des Schlossberges erreichte die gut gelaunte Radler-Wallfahrergruppe Walting. Hier wurde spontan die Abschlussrunde eingefügt, da einige Teilnehmer aus der Gegend die Gelegenheit beim Schopf packten und von hieraus nach Hause radelten.

Pfarrer Hermann bedankte sich bei den Organisatoren, allen Helfern und Teilnehmern, die wieder zum hervorragenden Gelingen der mittlerweile schon traditionellen Radlerwallfahrt beigetragen haben. Werner Mederer vom Organisationsteam schloss sich den Dankesworten an und freute sich, dass trotz Corona diese Tour relativ problemlos durchgeführt werden konnte. Der weitaus überwiegende Teil war ja vollständig geimpft, der kleine Rest hatte per PCR-Tests einen Gesundheitsnachweis erbracht. Bei herrlichem Spätsommerwetter fand die Veranstaltung ja ohnehin fast ausschließlich in der freien Natur statt.

Der weitere Weg führte über Haag, Liebenstadt, Altenheideck, Mauk und Kiliansdorf. Gegen 18:15 Uhr waren die weiteren rund 87 km der Wallfahrt geschafft und der Bahnhof in Roth erreicht. Hier traten die Wallfahrer die Heimreise per Auto an. Eine größere Gruppe aus den Landkreisen Roth und Neumarkt ließ es sich nicht nehmen, noch mit dem Fahrrad nach Hause zu radeln.

Bis auf eine kleine Fahrradpanne verlief die Radlwallfahrt problemlos. Kameradschaft, Geselligkeit, Disziplin, Grundgedanken der DJK, die Verbindung aus Kirche und Sport und wieder optimales Radlerwetter waren auch heuer wieder die Garanten der gelungenen Radlerwallfahrt unseres DJK- Diözesanverbandes Eichstätt. Die Radlergruppe, konnte sich auf die gut ausgearbeitete Tour von Organisator Werner Mederer vom DJK Diözesanverband Eichstätt freuen. Auch dieses Jahr war die Radlerwallfahrt für geübte „Hobbyradler“ gut zu bewältigen. Die Teilnehmer werden sich sicherlich noch lange Zeit an die vielen schönen Erlebnisse und Ereignisse zurückerinnern. Die abwechslungsreichen, malerischen Wegstrecken und die spirituellen Impulse bieten gute Energiequellen für unseren angespannten und bewegten Alltag. Ein Begleitfahrzeug begleitete den Radler-Konvoi auf der kompletten Wegstrecke.
Die nächste Radlerwallfahrt ist für den 03. und 04. September 2022 vorgesehen. Das Wallfahrtsziel richtet sich vornehmlich nach den Unterbringungsmöglichkeiten. Immerhin hat sich die Teilnehmerzahl bei ca. 50 Personen eingependelt, was natürlich die Auswahl an geeigneten Quartieren nicht einfacher macht.

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