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16.10.2019

DJK Obererlbach beteiligt sich am Diözesan-Inclusionstag in Neumarkt

Workshops zum Leben von Menschen mit Behinderung

DJK Diözesanverband Eichstätt setzt sich weiter für den Inclusionsgedanken ein

Neumarkt / Obererlbach Die DJK Obererlbach setzt sich schon seit vielen Jahren für den Inclusionsgedanken im Sportverein und im gesellschaftlichen Leben ein, so dass es für eine Truppe des Sportvereins eine Selbstverständlichkeit war, sich am Diözesan-Inklusionstag in Neumarkt zu beteiligen. Ziel der Veranstaltung, die unter dem Motto „Einander Engel werden“ stand, war schwerpunktmäßig, die Kommunikation und den Kontakt von Menschen mit und ohne Behinderung zu intensivieren.

Ordinariatsrätin Barbara Bagorski (1.v.l.) freut sich mit einer Abordnung der DJK Obererlbach und Bewohnern von Regens-Wagner über viele fruchtbare Gedanken und geplante Aktionen zum Thema Inclusion. (Foto: Thomas Herchröther)

Die Veranstaltung startete mit einem feierlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche Heilig Kreuz. Hauptzelebrant und Prediger des feierlichen Gottesdienstes war Pfarrer Alfred Grimm, der im Bistum Eichstätt als Diözesanverantwortlicher für das Behindertenpastoral und Leiter des Fachbereichs Pastoral mit und für Menschen mit Behinderung wirkt. Die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes übernahm die „Keller-Gang-Band“ der Lebenshilfe Neumarkt.

Nach der Mittagspause konnten sich die Besucher an verschiedenen Workshops mit Themen rund um den Inclusionsgedanken aktiv beteiligen. So mancher Teilnehmer probierte es beispielsweise aus, einmal selbst im Rollstuhl zu sitzen und verschiedenen Barriere-Parcours so gut wie möglich zu meistern.

Gerhard Bayerlein, Vizepräsident des DJK Diözesanverbandes Eichstätt und Ehrenvorsitzender der DJK Obererlbach, die Familie Thomas und Gudrun Herchenröther und viele weitere tatkräftige Vereinsmitglieder konnten sich über verschiedene Aspekte der Inclusion auseinandersetzen. Einige neue Ideen und Gedanken, die im Inclusionstag gewonnen werden konnten, lassen sich sicherlich auch in der praktischen Vereinsarbeit mit Behinderten, alten Menschen und gesellschaftlichen Randgruppen positiv umsetzen. Gerhard Bayerlein freute sich über die Resultate dieser mittlerweile traditionellen Veranstaltung: „Der Diözesan-Inclusionstag war eine Bereicherung für uns alle! Durch die aktive Teilnahme an den verschiedenen Workshops konnten einige hochwertige Ideen gefunden werden, die die Arbeit mit Behinderten erleichtern. Der Mensch muss hier nach wie vor im Mittelpunkt stehen – mit all seinen Eigenheiten, Schwächen, Problemen und Talenten.“ Neue Gestaltungselemente, die durch den Inclusionstag gewonnen werden konnten, können in der Praxis die Freude und Spaß der Beteiligten an Bewegung, Sport und Gemeinschaft erhöhen, so Bayerlein weiter. Nicht zu kurz kam der Erfahrungsaustausch mit anderen Einrichtungen und Personen, die in der Behindertenarbeit tätig sind. Ein kurzweiliger Erfahrungsaustausch nach der Kennenlernphase ließ schnell das Eis brechen und die Neugierde der Beteiligten bzgl. der Umsetzung des Inclusionsgedankens anheben.

Die DJK Obererlbach hält seit über 10 Jahren Angebote für Menschen mit und ohne Behinderung bereit. An den interessanten Angeboten wie z. B. Wanderungen mit Eseln, Fackelwanderung, Gestaltung von Gottesdiensten und Fußballspiele beteiligen sich bewusst Menschen mit und ohne Behinderung. Da mit gemeinsamer Kraftanstrengung mehr zugunsten Behinderter oder sonstiger benachteiligter Menschen erreicht werden kann, arbeitet die DJK Obererlbach zu diesem Thematik eng mit der Regens Wagner Absberg sowie mit dem DJK Diözesanverband Eichstätt zusammen.

Effiziente Inclusionsarbeit verlangt einiges von den Betreuern und Trainern ab, allerdings führt dies auch zu einem persönlichen Zugewinn der Beteiligten. Es kann sehr schön und bereichernd sein, kleine Fortschritte von Menschen mit Behinderung zu beobachten. Ein kleines Lächeln sorgt für Wunder. Für die Helfer, Verantwortlichen und Unterstützer der DJK Obererlbach rund um das Thema Inclusion ist es eine Selbstverständlichkeit im Sinne der christlichen Nächstenliebe, sich um schwächere Glieder in unserer Gesellschaft zu kümmern. Zusammenhalt, Gemeinschaft, Harmonie, Bewegung, innere Ausgeglichenheit und Glaube sind für die meisten Menschen – mit oder ohne Behinderung – wichtige Eckpfeiler im Leben. Der Diözesan-Inclusionstag gibt Mut für neue Projekte.

Der DJK Diözesanverband Eichstätt setzt sich seit einigen Jahren verstärkt für die Inclusion in Sportvereinen ein und appelliert an alle DJK-Vereine im Bistum Eichstätt, sich noch stärker mit dem Thema „Inclusion in der Vereinsarbeit“ auseinanderzusetzen, um die Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu fördern. Sport kennt viele Möglichkeiten, die vielerlei Barrieren durch das Zusammentreffen von Menschen abzubauen. Der DJK Diözesanverband Eichstätt versteht sich hier als „Brückenbauer“ nicht im Sinne von Bauwerken, sondern als Bindeglied bzw. Kitmasse zwischen Menschen mit und ohne Behinderung, zwischen Jung und Alt, zwischen verschiedenen Nationen und Kulturen.

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